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Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten – Benno Köpfer, Peter Mathews

kadirInhalt :

Kadir, 16 Jahre: Deutscher, Türke, Hamburger, begnadeter Fußballer, IS-Kämpfer…

Kadir steht vor dem Hamburger Fußballstadion auf St. Pauli. Die Sporttasche zu seinen Füßen, reckt er die Hand mit dem Handy in die Höhe und ruft: »Allahu Akbar!« Gott ist groß! Wird er sich und Hunderte Unschuldige gleich in die Luft sprengen? Mark, Kadirs bester Freund und Fußballkumpel, erzählt uns, was zuvor geschah. Von Kadirs Radikalisierung durch die »Brüder« vom Kulturverein bis hin zu seinem plötzlichen Verschwinden aus Hamburg. Erst später erfährt auch Mark die ganze Wahrheit. Kadir hielt sich in Syrien auf. Wir erleben ihn an der Seite von IS-Kämpfern. Sehen seinen Alltag in Syrien zwischen Langeweile, Schockzustand und Gewalt. Doch dann kehrt Kadir zurück nach Hamburg – mit der fatalen Entscheidung, doch noch als Märtyrer zu sterben.

„Ein komplexes Thema fesselnd, leidenschaftlich und mit Gespür für die menschlichen Untiefen der Charaktere erzählt.“

Ahmad Mansour, Diplompsychologe und Autor von „Generation Allah“

„Eine eindrückliche Erzählung, die ihre jugendlichen Protagonisten und ihr Thema – die Radikalisierung unter Heranwachsenden – ernst nimmt. Ein spannender, dramatischer Roman, der weder beschönigt noch blind verteufelt, sondern hyperrealistisch erzählt, wohin das führen kann.“

Yassin Musharbash, Terrorismusexperte und Autor von „Radikal“

„Ein kenntnisreicher Blick in die Welt der Dschihadisten. Spannend bis zur letzten Zeile.“

Martin Schäuble, Politikwissenschaftler und Autor von „Black Box Dschihad“

„Ein berührender – mit Witz geschriebener – aber erschreckend realer Roman über Freundschaft und die vergebliche Suche eines türkischen Jungen nach seinem Platz in der modernen Welt.“

Necla Kelek, Soziologin und Autorin von „Die verlorenen Söhne“

 

Rezension :

Also manchmal wünsche ich mir, mich mit jemandem austauschen zu können, wenn ich ein Buch lese. So war es auch diesmal. Ich bin noch ganz erschüttert von diesem Buch. Es beschreibt sehr anschaulich, wie aus dem normalen Türken Kadir langsam ein IS Kämpfer wird. Und auch warum es dazu kommt, obwohl er eigentlich wie es scheint in Deutschland total integriert ist. Also ein relativ funktionierendes Umfeld in Bezug auf Familie, Freunde und Hobbies.

Die Autoren Köpfer und Mathews beschreiben sehr nachvollziehbar, wie es die Kulturvereine schaffen, neue Leute zu rekrutieren. Mögen es nun Deutsche sein, oder Türken oder sonstige Nationalitäten. Nicht die Nationalität ist ausschlaggebend, sondern der radikalisierte Glaube. Sie schildern, wie die Menschen von Deutschland über die Türkei nach Syrien in den IS – Staat kommen ohne eigentlich beachtet zu werden.

Es wird am Fall von Kadir erläutert, wie es die Leute vom IS schaffen, dass sich Jugendliche und Erwachsene in die Luft sprengen wollen und warum sie glauben, dass Allah genau das von ihnen erwartet.

Ein in meinen Augen ganz wichtiger Punkt wird auch thematisiert, nämlich dass es zwei (Haupt-)Strömungen im Islam gibt – also nicht nur die Leute vom IS und die Auslegung der Radikalen, sondern auch tollerante und friedliche Menschen. Die Autoren schaffen es auch zu zeigen, dass es selbst in den Familien Gegensätze gibt. Also, dass selbst wenn ein Familienmitglied radikalisiert ist, es nicht unbedingt heißt, dass alle in der Familie so denken. Das Gegenteil ist der Fall, da die Mehrheit doch eher ein friedliches Miteinander will.

Es wird auch gezeigt, wie auch schon die jüngsten per WhatsApp und Facebook von der IS beeinflusst werden, so dass auch da schon eine „Gehirnwäsche“ durch die Versprechungen herbeigeführt wird. Dies wird bei der jüngsten Schwester von Kadir besonders deutlich, welche sie durch Versprechungen wie Pferde und ähnliches auf ihre Seite ziehen. Agitatoren geben sich auch auf diesen Medien als Frauen aus, die sie angeblich besser verstehen. Wer weiß schon so genau, was für eine Person wirklich hinter einem Facebook-Profil verbirgt.

Ich sitze noch immer vor dem Satz der hinten auf dem Buch steht von Necla Kelek: „Ein berührender – mit Witz geschriebener – aber erschreckend realer Roman.“ Ich kann Frau Kelek in Puncto berührend nur beipflichten. Er geht unwahrscheinlich nahe, da man bestimmte Dinge, die sich in dem Roman und auch in der Realität abspielen, so nicht verstehen will und kann.

Aber, und da stehe ich vielleicht alleine, ich konnte nicht erkennen, wo da der Witz ist. Für mich war das Thema so anstrengend und ergreifend, dass mir das Lachen oder grinsen im Hals stecken geblieben ist, selbst wenn es lustige Szenen gab. Ich war dann doch sehr erschrocken über das, was da so alles möglich ist, wie simpel das Ganze eigentlich strukturiert ist und wie leicht man damit zum Erfolg kommen kann. Es zeigte mir auch, dass eigentlich nicht der Glaube das Problem ist, sondern dass es die Menschen sind, die simplen Parolen gedankenlos folgen und terroristische Organisationen erst möglich machen. Leider hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie leicht der Mensch durch plakative Parolen und schwarz-weiß Malerei zu beeinflussen ist.

Für mich ist es ein Buch, welches man gerne mal in der Schule lesen kann und welches auch für Erwachsene geeignet ist, da es einem die Vorgehensweise der IS und anderer terroristischer Organisationen näher bringt. Es hilft einfach, bestimmte Dinge besser zu verstehen, die gerade in unserer Welt vorgehen, wobei das Buch sicherlich nur an der Oberfläche kratzt und nicht alle Dinge erklärt. Es zeigt auch was in einem „Täter“ vorgeht, und dass er sich vielleicht einfach nur wünscht in das Paradies zu kommen, da er ansonsten mit der Welt nicht zurechtkommt.

Verlag: dtv – Verlag

ISBN: 978-3-423-65023-6


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Warum eigentlich Spotify ?

Also manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, warum manche Menschen immer wieder zu den selben Dingen rennen ? Nehmen wir mal den Streamingdienst Spotify, warum sollte man da eigentlich hingehen? Also dazu wäre von mir aus das einzige was ich wirklich sagen kann, dass die verschiedenen Playlisten klasse sind. Die sind wirklich sehr gut sortiert und lassen keine Wünsche offen. Ein anderes Beispiel sind die Empfehlungen von Spotify, die sie für einen Persönlich machen. Die sind doch sehr treffend und das Ganze ist sehr Peronalisiert.

Aber sobald man Alben sucht und die komplett hören will, wird es sehr problematisch. Es gibt viele Lücken, die ich während der Tests bei Spotify gefunden habe. Für die Menschen, die immer wieder komplette Alben hören wollen, ist das doch sehr störend. Es sind aber auch riesen Lücken in den Diskographien der einzelnen Künstler. Das ist besonders ärgerlich, wenn man sich einmal einen kompletten Überblick über die Künstler verschaffen möchte.

Dann wäre da noch die Software von Spotify, die mich echt etwas geärgert hat. Man kann nur sehr schwer die Titel verschieben oder in die Warteschlange einfügen. Teilweise war es so, dass die komplette Warteschlange beim Start des Programms verschwunden war, oder wenn man auf den Knopf abspielen gedrückt hat, dann war das Album oder die Philatelist zwar in der Warteschlange, aber man konnte sie nach dem abhören nicht löschen. In diesem Fall muss man wieder ein Album (Playlisten) auf abspielen anklicken, damit es dann gelöscht ist. Das ist irgendwie nicht gerade sehr vorteilhaft. Schreibt man dies dem Support, bekommt man nicht mal eine Antwort, was man vielleicht falsch gemacht hat. Und dies obwohl ich Spotify in der Premiumvariante genutzt habe.

Kommen wir mal zum Mitbewerber Deezer, den ich auch über Monate getestet habe. Da ist alles fast perfekt, es gibt eine Riesenauswahl an Playlisten, eine gute Auswahl auch in der Tiefe von Alben und Künstlern, aber und das ist ein großer Wermutstropfen, wenn man die Webseite oder den Player neu startet ist die Warteschlange oder Wiedergabeliste einfach verschwunden und man hat 20 Titel in der Liste, die man nicht hören will oder nie angeklickt hat. Ich bin da ja nicht faul und schreibe den Service als Premiumuser an und berichte diesen, dass was ich getestet habe. Was soll ich sagen, ich habe nach ein paar Tagen auch eine Antwort erhalten. Ihnen ist das Problem bekannt, aber die Techniker haben bis jetzt noch keine Lösung gefunden. Die Frage die ich mir dabei gestellt habe ist sehr einfach. Vielleicht bin ich ja auch der einzige User, der sich deswegen beschwert hat. Aber ich werde das weiter beobachten und hoffe, dass Deezer es schafft das Problem zu lösen. Ich werde es weiter beobachten, auch wenn ich bis dies gelöst wurde, den Dienst nicht als Premiumuser nutzen werde, da ich nicht einsehe dafür 10 € im Monat zu bezahlen. Sorry aber wenn ich Geld für etwas bezahle, will ich auch das meine Musik da anfängt wo ich den Player auf Pause gedrückt habe.

Nun komme ich zu Napster. Da muss ich ja sagen, dass es mein Liebling ist und dies nicht erst seit gestern, sondern dies schon seit längerem. Ok, da gibt es keine kostenlose Version und die Playlisten sind wie soll ich sagen eher nicht vorhanden. Auch bei den personalisierten Empfehlungen sollten sie vielleicht mal bei Spotify nachsehen oder zumindest vielleicht eine Verknüpfung zu Last.fm zum Scrobbeln zur Verfügung stellen.

Aber und dies ist in meinen Augen sehr wichtig, die Nutzung egal ob nun per Software oder im Browser ist die wohl beste der drei Streamingdienste, die ich getestet habe. Die Wiedergabeliste lässt sich einfach löschen oder ist wenn Windows sich mal aufhängt immer genau da wo man sie gestoppt hat. Das Archiv, wenn man Alben mal gespeichert hat, ist auch immer einsehbar und lässt sich gut löschen. Es ist alles sehr übersichtlich.

Ein großer Pluspunkt ist, dass von den meisten Künstlern auch wirklich immer alle Alben da sind. Ich habe nur einmal große Probleme gehabt und dies war dann, dass ein Album von Feist nicht greifbar war. Bei allen anderen war, wenn dann sogar die ganze Vielfalt der Künstler greifbar. Wie gesagt das einzige, was mich wirklich sehr stört hat, ist der Mangel an Playlisten egal ob von Usern oder von den Unternehmen, die Playlisten zur Verfügung stellen. Mag das nun Filtr, Topsify, Digstr oder wie sie alle heißen sein. Es gibt immer nur ein paar Playlisten und wenn dann nur die für Deutschland, dabei hat Spotify und Deezer auch immer die aus anderen Ländern online. Warum kann Napster das nicht auch so machen? Auch ein Krttikpunkt ist, dass man nur schwer erkennen kann, wenn sich eine Playliste geändert hat. Dies sind Dinge, die müssten sie noch ändern und dann ja dann kann Napster bestimmt auch andere User für sich begeistern, die nicht nur auf der Suche nach Alben der Künstler sind. Es wäre dann wohl auch für Nutzer interessant, die eine ausgereifte Software haben wollen, die wirklich gut läuft und kaum Hänger hat.

Alles in allem werde ich wohl Napster weiter die Treue halten, da es für mich als Musikliebhaber die wohl ausgereifteste Plattform ist. Wobei Deezer, wenn die Leute das mit dem löschen der Songs aus der Warteschlange gelöst haben, wohl auch für mich diejenigen sind, die Napster am gefährlichsten werden könnten! Und das auch deswegen weil die Playlisten von Deezer oder den Firmen die Playlisten herstellen echt besser sind als die Listen die Napster so hat.

Aber Spotify werde ich wohl nicht als Premiumnutzer weiter nutzen. Das liegt zum einen am Kundendienst und dem eher dürftigen Angebot an Alben. Es gibt einfach zu viele Lücken im Programm. Ausserdem hat die Software mich nun mal gar nicht überzeugt. Das Einzige was ich bei Spotify gut fand, waren die personalisierten Tipps. Also werde ich, da ich andere Prioritäten habe, wie andere wohl auch bei Napster bleiben. Zumal die Gruppen, die es bei Napster nicht gibt, es auch nicht bei Deezer oder Spotify gibt. Eine Nachricht für alle Herbert Grönemeyer Fans: Man kann bei Napster alle Alben von ihm hören. Dies geht bei Deezer und Spotify bis jetzt zumindest noch nicht. Und ich denke es wird sich da auch aus bestimmten Gründen, die Herbert Grönemeyer ja schon erwähnt hat, nichts ändern. Ich glaube nicht, dass er sich da umentscheiden wird, da er ansonsten bei den Fans unglaubwürdiger wird. Also warte ich nur noch auf die Toten Hosen oder die Ärzte und dann ist für mich fast alles Perfekt.