[Rezension] Lass die Liebe wachsen – Meine Kindheit in Tibet – Dalai Lama

Lass die Liebe wachsen

Inhalt:

Liebevoll illustriertes Bilderbuch zum Thema Freundlichkeit ab 5

Der Dalai Lama erzählt

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Auch der Dalai Lama war mal ein Kind. Er wuchs in einem kleinen tibetischen Dorf auf. Seine Mutter lehrte ihm die Wichtigkeit der Nächstenliebe und Freundlichkeit, die ihn sein ganzes Leben begleitete. In diesem Bilderbuch können die kleinen Leser mit dem Dalai Lama lernen, wie wichtig es ist, zu sich selbst und anderen gütig und hilfsbereit zu sein. Eine Lehre, die gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

Rezension:

Ein Kinderbuch vom Dalai Lama? Da konnte ich nicht widerstehen! Ich musste es einfach haben. Ja, es ist ein Kinderbuch ab 5 Jahre und es erzählt eigentlich von einem ganz normalen Jungen. Gut, mit Skorpionen würde ich nun nicht spielen, aber er war doch irgendwie normal. Er hat es geliebt, auf der Schulter getragen zu werden, um größer zu sein, als sein Vater oder andere Menschen.

Und nein, es war nie geplant, dass gerade er der Dalai Lama wird. Er wurde von Mönchen getestet, die durch das Land zogen auf der Suche nach gerade ihm waren.

Dass der Menschenzug durchs Land nach Lhasa viele Menschen mitgerissen hat, ist klar. So ein Oberhaupt eines Glaubens wird ja nicht alle Tage gefunden. Dass er in der Sänfte lieber mit seinem Bruder rumalbert, anstatt still zu sitzen, kann doch wohl jeder normale Mensch verstehen.

Dass seine Mutter wohl der wichtigste Mensch war und sie ihm einiges über Nächstenliebe beigebracht hatte, ist irgendwie logisch, denn unsere Eltern prägen uns doch sehr. Diese Menschen prägen einen mehr, als die Lehrer oder Mönche, die ihn wohl wie beim Dalai Lama auch geprägt haben aber nicht so stark wie die wenigen Jahre bei seiner Mutter.

Komme ich nun zum Kinderbuch selbst. Der Text ist kindgerecht und erzählt von der Kindheit des Dalai Lama, soweit ist es klar. Was ja immer wichtig bei Kinderbüchern ist, das sind die Bilder und Bao Luu der Zeichner gibt dem Ganzen noch eine gewisse warme Note. Die Bilder sind einfach auf den Punkt und während ich diese Rezension schreibe, schaue ich sie mir schon wieder an.

Für mich ist es ein Kinderbuch, was irgendwie das Wesen des Oberhauptes der Tibeter einfängt, nicht ohne auch zu erkennen zu geben, dass er doch eine ganz normale Kindheit hatte und er auch als Mönch immer mal Ärger bekommen hat, da er mal wieder etwas kaputt gemacht hatte.

Dazu die Bilder von Bao Luu und man hat ein wirklich schönes Kinderbuch in der Hand, welches Mitgefühl fordert und fördert, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daher zu kommen.

Verlag: dtv Verlag

ISBN: 978-3-423-76338-7

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