Der Mond und die Buchstaben

[Rezension] Der Mond und die Buchstaben – Christl Ledermann

Klappentext:

Es herrscht Streit im Buchstabenland. Jeder hält sich für den schönsten, außergewöhnlichsten Buchstaben.

Alle sind so beleidigt, dass sie nicht mehr nebeneinander in den Büchern stehen wollen.

Nur – wie sollen die Kinder so lesen lernen?

Doch der Mond weiß Rat.

Eine Geschichte, die Lesefreude weckt und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Erzählt für Kinder im Vorschulalter und im ersten Lesealter mit Anregungen und Gedanken zum spielerischen Umgang mit Buchstaben.

Rezension:

Christl Ledermann, war ja schon einmal bei der Literaturlounge zu Gast mit dem Buch: Die Abenteuer der Sonnenblume. Diesmal besucht sie den Literaturblog mit dem Buch „Der Mond und die Buchstaben“. Darin geht es um ein Land, in dem die Buchstaben wohnen. Und wie überall gibt es immer mal wieder Streit untereinander. Diesmal so sehr, dass die Buchstaben nicht mehr zusammen in ein Buch wollen. Und so gibt es nur noch langweilige Bücher, sprich mit lauter O’s und A’s um nur zwei Beispiele zu nennen.

Ich stellte mir dabei vor, dass in meinen Büchern jeweils nur noch ein Buchstabe drin vorkommen würde. Das wäre langweilig und genau so ging es den Schülern in der Geschichte. So wurde dann in der darauffolgenden Nacht eine Diskussion geführt, wie man sich denn zusammenraufen könnte und da kam der Mond zur Hilfe.

Soweit zur Geschichte. Dass sich die Buchstaben zusammengerauft haben, ist vollkommen klar, und dass sie nur gemeinsam schöne Worte emporbringen und jeder Buchstabe seine persönliche Note und Schönheit hat, ist auch klar.

Die Bilder, diesmal von Barbara Alsholz Bögl, sind kindgerecht und passen zum Text und der jeweiligen Stimmung im Buch.

Die Frage, die ich mir beim Lesen des Buches gestellt habe war, ist es uns Menschen eigentlich klar, was die Buchstaben erkannt haben? Zusammen können wir vieles besser erreichen, als wenn wir immer nur alleine schmollen und denken, ich bin besser und schöner als der andere, denn nur gemeinsam sind wir stark und einfach besser.

Christl Ledermann hat auch noch Spielvorschläge an die Geschichte angehängt, damit das gelesene sich auch spielerisch vertieft und ich finde diesen Ansatz noch immer sehr erfrischend. Vielleicht kann man dadurch mal einen Kindergeburtstag oder so unter ein bestimmtes Thema setzen, oder eine Deutschstunde etc.

Viel Spaß beim Lesen wünsche ich ihnen und hoffen wir, dass sich die Buchstaben nicht wirklich mal zerstreiten.

Verlag: Medu Verlag

ISBN: 978-3-96352-023-5

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