Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

[Rezension] Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen – Lars Simon

Klappentext:

Der Trindemossen, ein Wald voller Magie am Rande Göteborgs, birgt viele Geheimnisse. Gemeinsam mit Mops Bölthorn macht Lennart Malmkvist sich dahin auf, um Prof. Dr. Titus Hellström zu besuchen. Er soll Lennart dabei helfen, endlich die Dunklen Pergamente in seinen Besitz zu bringen. Aber Hellström wirkt seltsam entrückt, und die Polizei ist vor Ort: Offenbar wurde Hellströms Frau entführt … Ein weiteres Mal versucht Lennart, Ordnung in das magische Chaos um sich herum zu bringen. Und muss sich am Ende entscheiden: zwischen den Dunklen Pergamenten und Bölthorn, den er nun doch ins Herz geschlossen hat.

Rezension:

Stellt euch vor, ihr habt einen Autoren, den ihr sehr schätzt, und da habe ich „leider“ immer mehrere von, aber einer, der immer wieder gut tut, ist Lars Simon. Jetzt habe ich ja mein persönliches Lektorat und sie rief irgendwann vor ein paar Wochen an und meinte, von Lennart Malmkvist gibt es auch noch zwei weitere Bände, warum hast du diese noch nicht rezensiert oder wusstest du dies nicht?

Doch, ich weiß es und ich weiß auch wo ungefähr die Bücher in meiner Wohnung stehen, aber ich habe es irgendwie bisher versäumt diese zu lesen, also versprochen, es wird gerade nachgeholt. Es sind für mich so richtige Feelgood Bücher und somit genau das richtige zu dieser Zeit. Ich habe mich also nach Göteborg begeben und war nach kurzer Zeit wieder vollkommen gefangen von diesem Buch.

Lennart ist so ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat, aber er hat ja das Erbe von Buri Bolmen angetreten und das beinhaltet nun mal nicht nur das Führen des Zauber- und Scherzartikelladens, sondern auch das Bewachen des Dunklen Pergaments. Dies hat viel mit wirklicher Magie zu tun und nicht „nur“ mit Illusionen wie wir es von normalen Zauberern kennen. Lennart ist da schon ein anderes Kaliber. Er kann einen Aufräumzauber, kann Schlösser knacken, hat immer eine Taschenlampe dabei, wenn er seinen Zauberstab bei sich trägt und hat natürlich einen sprechenden Mops, den wir ja schon aus dem vorhergehenden Band kennen.

Dass er in eine schwierige Lage kommt, als er sich auf die Suche nach der Ärztin Frau Hellström macht, ist vollkommen klar, denn die Frau ist entführt worden. Es wundert auch nicht wirklich, dass etwas Magisches vorgeht, als er in das Haus des Ehemanns einbricht, denn die Küche wird immer wieder verwüstet, und dass Lennart natürlich der erste Verdächtige ist, ist doch wohl klar.

Ich könnte nun natürlich noch einiges über das Buch schreiben. Es kommen Pixies, Feen, Kobolde und einige Bösewichte darin vor, dies alles gewürzt mit einer Prise Humor und Spannung ergibt ein schönes Buch, welches man einfach einmal weglesen muss und nicht mehr weglegen kann, zumindest ging es mir bei diesem Buch so. Es ist einfach gelungene Unterhaltung.

Ich werde mal einen Suchzauber versuchen und hoffe, dass ich den dritten Band doch schnell wiederfinde, denn ich brauche diesen Humor und diese Spannung gerade in schwierigen Zeiten.

Wie wäre es, wenn ihr die etwas ältere Reihe vielleicht auch noch für euch wiederentdecken würdet. Ich würde es euch und dem Autoren zu 100% gönnen.

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