Die hohen Fichten

[Rezension] Leon und Jelena – Die hohen Fichten – Rüdiger Hansen, Raingard Knauer

Klappentext:

Die beiden Hauptfiguren Leon und Jelena gehen gemeinsam in den Kindergarten. Hier dürfen sie bei vielen Dingen des Alltags mitentscheiden und mithandeln, so zum Beispiel bei der Frage, wie man das Frühstück besser organisiert, oder wie man den Streit um die Dreiräder, die viele Kinder gleichzeitig benutzen möchten, löst. Dadurch lernen sie viel darüber, wie man eine Gemeinschaft so gestalten kann, dass alle zu ihrem Recht kommen. Die einzelnen Bände zeigen lebendig und kindgerecht aus der Praxis, wie Leon und Jelena ihr gesellschaftliches Engagement frühzeitig erleben können.

Leon, Nermin und Lucía wollen im Garten unter den hohen Fichten eine Höhle bauen. Die Fichten sind sehr groß und alt und die Nachbarn, Herr und Frau Köhn, haben große Sorge, dass bei einem Sturm die Fichten abbrechen und auf ihr Haus fallen könnten. Um das Problem zu besprechen und eine Lösung zu finden, wird das Ehepaar ins Kinderparlament eingeladen. Gemeinsam schauen sich alle die Fichten an und Nermin hat die Idee, die Spitzen der Fichten abzusägen. So haben die Köhns genug Sonne auf ihrer Terrasse und der Wind kann die Fichten nicht mehr umpusten. Die Schwester von Frau Schneider kommt mit der Jugendabteilung der freiwilligen Feuerwehr und sägt die Kronen der Fichten ab. Aus den Zweigen bauen Leon, Nermin und Lucía ihre Höhle und laden alle zu einer großen Einweihungsparty ein.

Rezension:

Die Heftserie „Leon und Jelena“ kannte ich noch nicht. Es handelt sich da um eine Reihe mit den Kindergartenkindern Leon und Jelena. Es wird die Selbstbestimmung bei Kindern thematisiert.

Diesmal geht es um zu hohe Fichten und es wird gezeigt, wie Kinder bei den hohen Fichten spielen, die sie ja auch sehr lieben. Aber Herr und Frau Köhn, haben Angst, dass diese Fichten bei einem Sturm umfallen und ihr Haus beschädigen, da die Kronen der Bäume schon braun wurden und die Fichten einige Nadeln verlieren.

In dem Heft wird das Kinderparlament gezeigt, in dem die Kinder zusammen mit Herrn und Frau Köhn eine Lösung für beide Seiten suchen. Nermin hat da eine Idee, wie es wäre, wenn man die Bäume etwas kürzt.

So können die Kinder weiter klettern und darunter Höhlen bauen und das Haus der Familie Köhn ist dabei geschützt.

Das Thema Kinderparlament ist mir nun nicht neu. Ich bin immer der Meinung, man sollte Kindern ruhig etwas mehr zutrauen, man sollte sie stützen und eigene Erfahrungen machen lassen.

Kinder haben für viele Sachen einen besonderen Blick und auch immer wieder gute Ideen. Und warum nicht eine Gruppe älterer Kinder auch mal so etwas mitentscheiden lassen?

Es ist eine kindgerecht geschriebene Vorlesegeschichte mit warmherzig gezeichneten Bildern von Matthias Berghahn. Ich denke, für 3 € macht man nichts falsch, wenn man sich dieses Heft einfach mal zulegt und selbst liest und vorliest.

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