Die Wolke unterm Dach

[Rezension] Die Wolke unterm Dach – Chris Silber

Klappentext:

»Lilly liebte das Leben. Besonders liebte sie Pizza, bunte Luftballons, und am allermeisten das Lachen ihrer Mama. Aber eines Tages sah ihre Mama sehr traurig

aus, und ihr Papa auch. Ein Krankenwagen holte Mama ab.«

So beginnt das Buch, das eine wahre Geschichte erzählt. Lilly malt ihrer Mama jeden Morgen ein Bild. Doch eines Tages muss ihr Papa ihr sagen: »Mama ist heute gestorben. Sie ist jetzt im Himmel.« Lilly wünscht sich ein Bild von Mama in ihrem Zimmer. So kann sie wenigstens jeden Tag das Lachen ihrer Mama sehen. Dann fragt sie: »Papa, du hast doch gesagt, dass Mama auf einer Wolke wohnt? Warum können wir sie dort nicht besuchen?« Was, wenn wir die längste Leiter der Welt von der Feuerwehr ausborgten?, denkt sie. Was, wenn wir ein Doppeldecker-Flugzeug oder eine Weltraum-Rakete bauten? Oder mit tausend bunten Luftballons in den Himmel schwebten? All das denkt Lilly in der Geschichte, in der Tränen fließen, die aber auch Mut macht und zeigt, wie wichtig die Möglichkeiten zum gemeinsamen Trauern sind und dass die Familie in solch schweren Zeiten viel Kraft braucht und besonders liebevollen Zusammenhalt.

• Ein Buch über Verlust, Tod und Trauer

• Ein Buch, das Mut macht und Hoffnung gibt.

• Eine authentische Geschichte, einfühlsam und poetisch illustriert.

Rezension:

So kurz Luft holen, und los. Man stelle sich vor, man verliert als Kind seine Mutter. Das ist immer schwierig. Wie erklärt man das dem Kind?

Am besten so, wie es Chris Silber gemacht hat, also gemeinsam erinnern. Erinnere dich an die schönen Momente, nicht an die schlechten. Wie es ist, wenn die Mutter von einem Krankenwagen abgeholt wird, weiß ich aus eigener Erfahrung. Egal wie alt man ist, es ist schlecht.

Da hilft dann noch gemeinsam was essen, reden mit Vater, Oma etc. und dann, je nachdem wie alt man ist, auf ins Krankenhaus. Wie erklärt man dann, wo die Mutter hingekommen ist? Das mit dem Himmel ist, glaube ich, bei Kindern echt am besten, denn ein Himmel ist meistens schön und strahlend und eine schöne Wolke hat schon was. Schwierig sind dann die Zeiten danach. Da ist die Beerdigung und das danach, also wo man noch hofft, dass die Person, die gestorben ist, wieder heimkommt.

Wie bei Lilly ist es auch so, dass man an den Geburtstagen immer wieder daran denkt und bestimmt auch überlegt, wie man das Geschenk, Bild etc. zur Mama bekommt.

Es gibt in diesem Buch immer wieder besondere Momente, mit viel Fantasie, die der eines Kindes doch wohl auch sehr nahe kommen.

Der Text von Chris Silber allein betrachtet ist schon voller Gefühl und Wärme, aber ein Bilderbuch lebt auch durch die Bilder und Annabelle von Sperber ist eine begnadete Künstlerin. Sie gibt jeder Figur, egal ob Mutter, Lilly, Vater, Oma und was auch sonst noch eine Rolle spielt, eine Wärme, die besonders ist. Es ist alles zusammen auf den Punkt, ohne viel Schnickschnack und mit viel Herz.

Ich wünsche diesem Buch, dass es viele Herzen in schwierigen Zeiten erwärmt. Es gibt viel Zuversicht und Hoffnung, bestimmt nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen.

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