[Rezension] Die Zeitmaschine – H.G. Wells H.G. Wells neu entdeckt: Warum die aktuelle Übersetzung den Zauber von 1895 bewahrt.
H.G. Wells neu entdeckt: Warum die aktuelle Übersetzung den Zauber von 1895 bewahrt.
Klappentext:
Die weltberühmten Romane in neuer Übersetzung
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, durch die Zeit zu reisen? Angekommen im Jahr 802701 entdeckt unser Held zwischen den Ruinen Londons die Eloi, eine paradiesische Gemeinschaft. Als er in die Gegenwart zurückkehren will, ist seine Zeitmaschine verschwunden. Und die Anzeichen häufen sich, dass die Eloi nicht die einzigen Bewohner dieser wundersamen Welt sind.
Rezension:
Es wird ja mal Zeit, dass ich mich einem Klassiker der Weltliteratur annehme. dtv war so nett und hat dem Klassiker eine neue Übersetzung verpasst. Gut, jetzt muss ich gestehen, dass ich H.G. Wells noch nicht gelesen habe. Ausgepackt habe ich es früher häufiger, aber irgendwie hatte es mich nicht so interessiert.
Jetzt ist es irgendwie anders. Ich habe das Buch angefangen und musste mich erstmal ein wenig einlesen, da man der Sprache doch noch immer das Alter anmerkt.
Die Geschichte ist wohl den meisten Menschen bekannt. Dies war sogar mir bekannt, obwohl ich das Buch noch nicht gelesen hatte. Aber irgendeine Verfilmung hat wohl jeder von uns schon einmal gesehen.
Allerdings muss ich einfach sagen, es ist immer noch etwas anderes, ob man das Buch liest oder einen Film sieht.
Die Zeitmaschine, sah in meinem Kopf teilweise ganz anders aus als ich sie von den Filmen kenne. Es war irgendwie auch von der ganzen Atmosphäre her ganz anders und viel intensiver. Sicherlich liegt dies auch an der Sprache, die Lutz W. Wolff gewählt hat. Es ist irgendwie alt, etwas gewöhnungsbedürftig, aber man muss ja auch immer wieder bedenken, dass dieses Buch aus dem Jahre 1895 ist und kein Science-Fiction aus aktuelleren Jahren. Ob es mit einer ganz modernen Sprache auch noch den Zauber ausüben könnte? Ich bin mir nicht sicher.
Was das Buch richtig interessant macht, ist der Anhang mit einem Vorwort von H.G. Wells aus dem Jahr 1931 sowie einiges an Erklärungen mit einer Zeitleiste, wann was bei den Autoren passiert ist und wie er so gelebt hat.
Gut gemacht sind in meinen Augen die Fußnoten, die man nicht unbedingt unter der Seite hat, sondern im Anhang, da man diese nur bedingt benötigt.
Alles in allem ist es ein Buch, welches man auch gerne mal außerhalb der Schule einfach nur zum Vergnügen lesen kann. Es ist nicht umsonst ein absoluter Klassiker, hat es doch die spätere Science-Fiction Literatur und Filme maßgeblich beeinflusst, wobei man sich an die Sprache etwas gewöhnen muss, aber dies ist ja nicht unbedingt schlecht, es erweitert eher den Horizont.
Es gibt einem ein gutes Gefühl, auch wenn man die Geschichte zu dem Buch ja schon kennt. Ein Buch für Fans, aber auch wie bei mir für Menschen, die dieses Buch zum ersten Mal lesen und die Vorlage für so viele Filme kennenlernen wollen.
Titel: Die Zeitmaschine
Autorin: Wells, H.G.
ISBN: 978-3-423-14546-6
Verlag: dtv Verlag
Preis: 13,00 €
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2017
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H.G. Wells neu entdeckt: Warum die aktuelle Übersetzung den Zauber von 1895 bewahrt.
Die Zeitmaschine, sah in meinem Kopf teilweise ganz anders aus als ich sie von den Filmen kenne. Es war irgendwie auch von der ganzen Atmosphäre her ganz anders und viel intensiver. Sicherlich liegt dies auch an der Sprache, die Lutz W. Wolff gewählt hat. Es ist irgendwie alt, etwas gewöhnungsbedürftig, aber man muss ja auch immer wieder bedenken, dass dieses Buch aus dem Jahre 1895 ist und kein Science-Fiction aus aktuelleren Jahren. Ob es mit einer ganz modernen Sprache auch noch den Zauber ausüben könnte? Ich bin mir nicht sicher.
URL: https://literaturlounge.eu/2017/03/die-zeitmaschine-h-g-wells/
Autor: LiteraturLounge
Name: Die Zeitmaschine
Autor: H.G. Wells
ISBN: 978-3-423-14546-6
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-17
Format: https://schema.org/Paperback
