Astrid North – Precious Ruby

Astrid North – Precious Ruby

6. November 2016 0 Von Markus

Astrid North – Precious Ruby

Es gab da mal eine Band aus Deutsch­land, die war von 1996 bis 2003 aktiv und hat­te in die­ser Zeit 5 Alben ver­öf­fent­licht.
Mit­glie­der die­ser Band waren Astrid North (Gesang, Tex­te). Tex Super ali­as Peter Hin­der­t­hür (Bass, Trom­pe­te, Gitar­re, Key­board,
B. La ali­as Bela Brauck­mann (Schlag­zeug, Key­board) und Sven Bün­ger (Gitar­re), der nur 2002 dabei war.
Ich hof­fe mei­ne Anga­ben stim­men so eini­ger­ma­ßen.

Das gan­ze begann und beweg­te sich so zwi­schen Ham­burg und Ber­lin, wenn ich das noch rich­tig in Erin­ne­rung habe.
Die Rede ist von der Band “Cul­tu­red Pearls”.

Es mag neben mir noch den Einen oder Ande­ren geben, dem die Songs “Sugar Sugar Honey” und “Tic Toc” ein Begriff sind.
Ich moch­te die Songs auf Anhieb und man fand sie sogar in den Deut­schen Charts wie­der, wenn auch nicht ganz oben.
Ich habe damals die Band auch ein­mal live erle­ben dür­fen und konn­te nach dem Kon­zert mit der Sän­ge­rin ein wenig plau­dern.
Das war ein ziem­lich beein­dru­cken­des Erle­benis, da Astrid North sehr offen und sehr ent­spannt auf ihre Zuhö­rer zu ging.
Ein wei­te­res Pro­jekt von Ihr war in die­ser Zeit Sou­lounge, was aber irgend­wie an mir vor­bei ging, sor­ry.
Ich wer­de es bestimmt noch nach­ho­len soviel sei sicher.

Jetzt möch­te ich genau von die­ser Frau Astrid Kari­na North Rad­mann gebo­ren 1973, die sich zwar nie offi­zi­ell von Ihrer Band getrennt hat­te
und Ihren eige­nen Solo-Pro­jek­te nach­ge­gan­gen ist, berich­ten.

Ja sie hat sich sty­lis­tisch wei­ter ent­wi­ckelt – so emfin­de ich es wenigs­tens.
Und als Freund des moder­nen Soul-Jazz muss ich hier ein­fach Ihr neu­es Album prä­sen­tie­ren.
16.09.2016 erschien Ihr 2. Album “Pre­cious Ruby”, das nach Ihrer Groß­mutter benannt wur­de.
Die Wur­zeln der Fami­lie lie­gen im texa­ni­schen Hous­ton und sie sel­ber hat wohl mal in einem Inter­view Ihren Stil als “Nort­hern Soul” bezeich­net.

Alle Stü­cke die­ser CD haben eine beein­dru­cken­de Wir­kung auf den Zuhö­rer und ich möch­te hier gar keins davon beson­ders her­vor­he­ben.
“Rol­lin Man” hat sehr viel Radio-Poten­zi­al und “For A Minu­te or So” zeigt ein­fach die Klang­viel­falt von Astrid´s Stim­me – nur soviel zu zwei der Stü­cke.
Es ist inge­samt ein gelun­gen­des Meis­ter­werk fei­ner Soul-Musik und ich sel­ber kann es nur jedem sehr ans Herz legen.

Ich habe mich die Tage auch dabei ertappt ihre alten Stü­cke mal wie­der raus zu kra­men und an zu hören

und auch damals war ihre Stim­me mit einem sehr hohen Wie­der­erken­nungs­wert schon sehr beein­dru­ckend.
Wei­ter so lie­be Astrid! Ich wer­de auch wei­ter hin nach Dir lau­schen.


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