Dunkels Gesetz – Sven Heuchert

Inhalt:

Ein moderner Noir — für alle Fans von großer Spannungsliteratur, geschrieben in den Zeiten von True Detective und Breaking Bad

Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er — für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck — und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.

„Es geht um Drogen und letzte Träume, um kleine Leute, die einmal groß sein möchten (…) Mit Dunkel ist nicht gut Kirschen essen, vor allem dann, wenn Gesetze gebrochen werden. Ein schnörkelloses Debüt, das neugierig macht auf das, was von Sven Heuchert in Zukunft noch kommen mag.“ Volker Albers,

Rezension:

Also der Titel des Buches lautet nicht nur Dunkel, sondern es ist allgemein sehr düster gehalten, um nicht zu sagen Dunkel. Teilweise kam ich mir wie in einem düsteren Roadmovie vor, nur das die Straße sich irgendwo im Westen der Bundesrepublik bewegt hat und nicht wie sonst irgendwo im Westen der USA.

Manche Szenen waren für mich wie in einem Film von Quentin Tarantino, also alles irgendwie anders wie sonst. Mit eigentlich verschiedenen Handlungssträngen und verschiedenen Sichtweisen startet man und es wird nicht besser, im Gegenteil, man muss sich immer wieder in Achim, Marie oder den Exsöldner Richard Dunkel hineindenken. Dies macht das ganze nicht gerade einfach, obwohl die Sprache doch teilweise sehr einfach daherkommt, was aber auch daran liegt, in welcher sozialen Schicht der Roman spielt.

Hat man sich aber erstmal eingelesen und die verschiedenen Menschen zugeordnet, kommt man immer besser zurecht, so dass man immer weniger die Namen benötigt, sondern man kann die Erzählperspektive aufgrund von bestimmten Situationen oder Aussprüchen sehr einfach herleiten.

Das Buch ist immer wieder gesellschaftskritisch, aber nie mit dem erhobenen Zeigefinger. Es ist nun mal etwas düsterer –  wie es nun mal ist, wenn Menschen ständig versuchen ihr eigenes Schäfchen ins trockene zu bringen.

Für mich ist es kein Krimi wie es auf dem Umschlag steht, sondern ein Roman, der so passieren könnte, der einem unter die Haut geht wie ein Thriller, aber es ist teilweise alles etwas abgehackt, weswegen ich mich teilweise, wie am Anfang erwähnt, wie bei Quentin Tarantino vorkam.

Was auffällt ist, dass einige Leere Seiten dabei sind, die aber immer wieder vorkommt, wenn man die Szene wechselt. Es ist also kein Buch für jeden, aber ein Buch, welches seine Leser findet und welches eine gewisse Kritik beinhaltet und einfach einen nicht alltäglichen Ansatz eines Romans hat. Aber man sollte sich den Autoren Sven Heuchert einfach einmal merken und vielleicht sollte man dieses Buch mal in einer Gruppe lesen? Aber gelesen werden sollte es unbedingt.

Verlag: Ullstein – Verlag

ISBN: 9783550081781


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