Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer

Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer

25. Januar 2019 0 Von Markus

Inhalt:

Im Kran­ken­haus sorgt die Geburt eines Jun­gen für gro­ße Auf­re­gung. Denn der klei­ne Jojo kommt mit einer knall­ro­ten Nase auf die Welt. Ent­setz­te Ärz­te, Kran­ken­schwes­tern und fas­sungs­lo­se Eltern!

Jojo ist kein glück­li­cher Jun­ge. In der Schu­le wird er immer wie­der wegen sei­ner roten Nase gehän­selt. Aber trotz allem gibt er nicht auf. Und eines Tages geschieht etwas, das sein gan­zes Leben ver­än­dern soll: Jojo wird plötz­lich klar, dass er etwas kann, was ande­re Kin­der nicht kön­nen – mit sei­ner roten Nase Men­schen zum Lachen brin­gen.

Rezen­si­on:

Tho­mas Mac Pfei­fer? Da war doch schon mal ein Kin­der­buch, wel­ches ich in mei­ner Hand gehal­ten habe! Somit war es nicht schwer mich zu über­zeu­gen, dass ich auch dies­mal das Kin­der­buch von ihm lesen wer­de.

Dies­mal ler­nen wir Jojo ken­nen, ein Jun­ge, der schon mit einer roten Nase gebo­ren wird und nicht wie ich eine rote Nase bekommt, wenn er gera­de mal wie­der erkäl­tet ist.

Was der Mensch nicht kennt, ver­ach­tet er erst­mal. So wur­de Jojo schon aus dem Kran­ken­haus geschmis­sen, da man so etwas wie ihn nicht haben möch­te. In der Schu­le wur­de es nicht bes­ser. Man weiß ja, wie gemein Kin­der sein kön­nen. Aber dann freun­det er sich doch mit einem Nach­bar­jun­gen an, der Jojos Art von Humor sehr mag.

Zusam­men mit ihm lernt er auch den Zau­ber­kö­nig Roland Rau­wolf ken­nen, der ihm die rote Nase weg und wie­der zurück zau­bert und ihm den Zau­ber­spruch ver­rät.

Genug vom Inhalt erzählt, kom­me ich nun mal zu mei­ner Mei­nung, das Buch ist Zwei­spra­chig gehal­ten., also ein­mal Deutsch und dann noch Eng­lisch.

Was mich fas­zi­niert hat, war die Über­set­zung der Per­so­nen­na­men, da die­se nicht eins zu eins über­nom­men wur­den, son­dern immer wie­der ande­re Namen nicht min­der wit­zig genom­men wur­den, so wur­de z.B. aus der Heb­am­me Vere­na Win­del­weich, die Heb­am­me (mid­wi­fe) Pau­la Pam­pers.

Es ist eine Geschich­te, die immer wie­der auf­zeigt, dass das anders sein doch von Vor­teil ist, und dass jeder von uns sei­ne eige­nen Vor­zü­ge hat. Die müs­sen nicht ein­mal so her­vor­ge­ho­ben sein, wie bei Jojo, der ande­re Men­schen zum lachen bringt, schon allei­ne durch sei­ne rote Nase, son­dern kön­nen auch im Ver­bor­ge­nen sein, und doch hat sie jeder von uns.

Ein Bil­der­buch, lebt ja auch immer von den Bil­dern, wel­che dies­mal Soon­hwa Wies­ner bei­gesteu­ert hat. Sie sind frech, aber auch mit einer gro­ßen Wär­me gezeich­net wor­den.

Mich wür­de es sehr freu­en, die­se Kom­bi­na­ti­on Tho­mas Mac Pfei­fer und Soon­hwa Wies­ner in einem ande­ren Pro­jekt zu sehen, da ich den­ke die bei­de ergän­zen sich sehr gut.

Ver­lag: Medu Ver­lag

ISBN: 978–3-96352–015-0

 

Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer

Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer

Jojo der Junge mit der roten Nase – Thomas Mac Pfeifer