[Rezension] OMG, diese Aisling! – Back to the Roots – Sarah Breen, Emer McLysaght

Inhalt:

Einmal Aisling, immer Aisling!

So schnell kann’s gehen: Gerade noch hatte Aisling eine coole Wohnung, einen sicheren Job und eine feste Beziehung, da schlägt das Schicksal gleich mehrfach zu: Nicht nur, dass sie sich wegen der LGBTQ-Hochzeit ihrer Mitbewohnerin Elaine eine neue Wohnung suchen muss – die arme Aisling wird auch noch gefeuert. Und ihre gerade wieder aufgeflammte Beziehung zu John fühlt sich irgendwie … nun ja,   eben langweilig an.

Es ist Zeit, das Leben in neue Bahnen zu lenken! Kurzerhand zieht Aisling zurück nach Ballygobbard, um ein Brunchcafé zu eröffnen. Doch ihr Versuch, das urbane   Leben aufs Land zu bringen und nebenbei noch ihr Glück zu finden, birgt mehr         Stolpersteine, als sie je geahnt hätte.

Rezension:

Aisling und ich, wir kennen uns schon und aus dem „OMG, diese Aisling!“ letztes Jahr ist für mich ein „Oh yeah, diese Aisling!“ geworden. Erst recht, nachdem ich Sarah und Emer auf der Buchmesse 2019 in Frankfurt Interviewen durfte und Heike und ich sind uns einig, wir beide würden gerne mal mit den beiden in einem Irish Pub versumpfen. Ich war ja schon in ein paar Pubs in Irland und ich denke, mit den beiden wäre es noch eine Stufe härter, lustiger und besser!

Das Buch beginnt mit einer Katastrophe. Aisling wird gekündigt, ihre WG mit Sashbh und Elaine wurde beendet, weil Elaine ihre Freundin heiratet und dann mit dieser zusammen in der Wohnung leben möchte. Also ist für Sashbh und Aisling ausziehen angesagt. Aisling zieht nach Hause nach Ballygobbard zu ihrer Mutter und Sashbh zieht in die ehemalige WG von Maj. Da ist ein Zimmer frei, weil Maj mit ihrem Verlobten zu ihren Eltern auch nach Ballygobbard zurückzieht, um Geld zu sparen.

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Aisling überlegt die ganze Zeit, was sie nun machen kann, nachdem ihr bei Rentenplus gekündigt wurde. Sashbh ist bei einem Künstlermanagement gelandet, aber Aisling findet einfach nichts – zumindest nicht bis sie zusammen mit Maj und Sashbh ein paar Tage in Las Vegas verbringt und mehr sage ich nun nicht, denn was in Vegas passiert,… Ihr wisst, was ich meine!

Nachdem sie sich von ihrem langjährigen Freund John getrennt hat, kommt auf die Idee Aisling, Brunch in Ballygobbard einzuführen. Während des Buches lernen wir noch Sharon und Carol kennen. Sharon ist ein durchgeknalltes Huhn, die in Ballygobbard einen Schönheitssalon aufmachen will. Carol ist die Frau des Metzgers und wohl eine begnadete Köchin, die Aisling bei dem Brunchcafé hilft.

Es passiert einiges auf den über 400 Seiten. Am Anfang plätscherte es so vor sich hin und es gibt eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Zwischendurch gibt es immer wieder lustige Situationen, aber ab Las Vegas wird es immer spaßiger. Die Lacher kommen häufiger und wenn etwas passiert, dann ist es irgendwie spannender als am Anfang, wobei alles was am Anfang passiert für die weitere Geschichte auch wichtig ist.

Komme ich nun zu meinem Fazit, ich habe mir ein wenig mehr erhofft, vor allem der Anfang war irgendwie etwas schleppend, vielleicht kann ich auch nicht so über die Situationskomik am Anfang lachen, weil ich ein Mann bin. Aber alles in allem wird man doch sehr gut unterhalten. Es wurde für mich immer mehr zu einem Pageturner und ich wollte immer mehr wissen, was in Ballygobbard passiert und es passiert eine Menge in diesem kleinen Dorf. Irgendwie würde ich gerne bei Aisling brunchen. Ich kann mir gut vorstellen dort mit Freunden zu brunchen oder vielleicht mich einfach hinzusetzen und die Leute dort zu beobachten.

Also der zweite Band ist gute Unterhaltung, auch wenn ich den ersten Band etwas stärker in Erinnerung habe. Irgendwie würde ich gerne weiter nach Ballygobbard oder Dublin reisen und mich ein bisschen in eines meiner Sehnsuchtsländer träumen, denn das kann man sehr gut mit Emer, Sarah und Aisling und ihren Freunden und Familien.

Verlag: Bold

ISBN: 978-3-423-23008-7

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