[Rezension] Rupert präsentiert: Ein echt wildes Abenteuer – Jeff Kinney

Inhalt:

Rupert Jefferson ist zurück. Doch sein neuestes Buch ist nichts für schwache Nerven. Denn diesmal hat Rupert eine fantastische Abenteuergeschichte         geschrieben, die es in sich hat. Nehmt also all euren Mut zusammen und begleitet         Roland und seinen besten Freund Garg, den Barbaren, auf eine wahre Heldenreise. Werden die beiden es schaffen, Rolands Mom aus den Fängen des Weißen Zauberers zu befreien? Und was noch viel wichtiger ist: Werden sie am Ende überleben?

Rezension:

Kinderbücher haben immer so ihre eigene Qualität. Nun bin ich ja schon etwas länger im Büchergeschäft, früher als Verkäufer und nun als Buchblogger, und Gregs Tagebücher begleiten mich daher auch schon etwas länger, aber es hat sich nie ergeben, dass ich ein Buch von Jeff Kinney gelesen habe. Auf einmal flatterte jetzt Rupert in meine Bücherwohnung. Mir wurde ein echt wildes Abenteuer präsentiert. Da gibt es zum einen den lieben Roland, der einfach zu lieb für diese Welt ist und deswegen ja auch in einem weit entfernten Land bei seinen Eltern lebt.

Da gibt es Garg, einen Barbaren, der so ganz anders ist als Roland. Garg ist stark und spielt mit seinen Muskeln, während Roland eher liest und Flöte spielt. Diese beiden ziehen los, um die Mutter von Roland zu finden und zu befreien. Sie wurde vom Weißen Zauberer entführt und wird in der Eisfestung gefangen gehalten. Auf ihrer Reise treffen Roland und Garg viele verschiedene Personen, Sherlock Holmes, Medusa, die kleine Meerjungfrau, einen Vampir, den einäugigen Zauberer, um nur einige zu nennen. In jedem Kapitel erzählt der erfahrene Greg, also Ruperts Freund, wie die Geschichte besser wird, damit mehr Geld damit gemacht werden kann.

Rupert geht auch immer wieder darauf ein und erzählt das nächste Kapitel mit den Tipps von Greg, wobei er nicht auf alles eingeht, aber einige Dinge kommen dann doch darin vor.

Es ist immer wieder schön, die einzelnen Kapitel zu lesen, mit den Bildern, die einfach gehalten sind und gerade deswegen der Fantasie viel Spielraum lassen. Die Kapitel sind kurz gehalten und so kann man einen recht schnellen Leseerfolg erreichen, der für jüngere Leser wichtig ist. Es gibt immer wieder Situationen, die einen ein Lachen lassen, die auch spannend sind und einen vielleicht ein wenig an den Fingernägeln kauen lassen.

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Dabei ist es immer locker erzählt und wird durch die Zeichnungen auch immer wieder aufgelockert. Für mich ein wirklich schönes Fantasyabenteuer für geübte Leser und zum Vorlesen durch Eltern oder Großeltern, so wie es sich auch Rupert wünscht, der sich darauf freut, wenn sein Vater ihm die Geschichte zum Einschlafen vorliest. Gibt es etwas Schöneres, als vorgelesen zu bekommen? Es ist schöner, als wenn aus einem Buch ein Film gemacht wird, und regt die Fantasie richtig gut an. Also bei mir kann bestimmt noch ein oder zweimal ein „Rupert präsentiert“ Buch einziehen. Vielleicht auch bei Ihnen? 

Verlag: Baumhaus Verlag

ISBN: 978-3-8339-0637-4

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