[Rezension] Zweite Heimat – Die Reise der Celeste – Madeleine Puljic

Inhalt:

Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen …

Als die CELESTE mit den ersten Kolonisten zum Mars aufbricht, beschließt das außerirdische Volk der E’Kturi, dass eine Beobachtung der Menschheit aus der Ferne nicht länger genügt. Um die von den Menschen ausgehende Gefahr einzuschätzen, senden die Außerirdischen ebenfalls ein Schiff aus, das noch vor den Kolonisten den Mars erreicht. Lajunen, der Kapitän der CELESTE, erhält den Auftrag, für eine positive Beurteilung der E’Kturi zu sorgen – mit allen Mitteln.

PERRY RHODAN-Autorin Madeleine Puljic entführt ihre Leser auf den Mars und stellt dabei eine der wichtigsten Fragen der Menschheit: Was ist, wenn wir im Universum nicht alleine sind?

Rezension:

Science-Fiction und ich, dass ist ja etwas, was es irgendwie selten gibt. Aber ich mag diese Reisen und ich mag es sehr, wenn wir fremde Welten, wie diesmal den Mars, bereisen und fremde Völker treffen. Diesmal treffen die E’Kturi und die Menschen quasi auf neutralem Boden aufeinander. Lajunen ist der Kapitän der CELESTE und steuert diese von der Erde zum Mars. Während die E’Kturi ihrerseits beschließen, die Menschen aus der Nähe zu beobachten. Sie ahnen allerdings auch nicht, wie nahe sie ihrem Studienobjekt kommen.

Zur Besiedlung hat Kapitän Lajunen 100 Siedler und 6 Besatzungsmitglieder an Bord, die ihn bei der weiten Reise von der Erde zum Mars begleiten und schützen. Seine Frau Hana bleibt erst auf der Erde und soll im zweiten Schiff nachkommen. Auch wenn es erst so geplant war, dass Hana ihn mit begleitet, da sie als Psychologin eingeplant war. Sie wurde aber dann durch eine andere ersetzt.

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Aber sie ermutigt ihren Mann trotzdem zum Mars zu reisen, um bei den ersten Siedlern zu sein. Sie sehen beide kein weiter andauerndes Leben der Menschen auf der Erde, da diese nur noch von Unwettern erschüttert wird und die Kriminalität immer höher steigt.

Während des Flugs zum Mars, wird entdeckt, dass ein fremdes Raumschiff auch auf dem Mars landen will. Für einen Rückflug ist es schon zu spät, erst recht, als die Außerirdischen sie zur Landung auf dem Mars zwingen.

Und so lernen wir die Außerirdischen kennen. Sie sehen natürlich nicht so aus wie ALF, sondern doch eher so wie bei „V die Außerirdischen kommen“. Sprich, sie sind doch eher Echsen oder Reptilien.

Hana wird plötzlich von Köln nach Houston verlegt und somit ist sie nun bei der NASA und nicht mehr bei der ESA, bei der sie eigentlich angestellt war. Die ganze Leitung der Mission geht an die NASA. Sie ist dort die direkte Ansprechpartnerin für die Siedler.

Es ist spannend zu lesen, wie sich die Autorin dieses Zusammentreffen mit den Auerirdischen vorstellt. Auch wie sie sich die Wesen vorstellt, ist interessant, ganz zu schweigen vom Wertesystem der E’Kturi. Der Roman besticht durch seine leicht zu lesende Sprache, aber auch seine Gefühlstiefe. Man spürt laufend die Kämpfe in den handelnden Personen, aber auch innerhalb der verschiedenen Gruppen. Man merkt, dass unter den Menschen und auch den E’Kturi niemand so wirklich sicher ist, wie man mit der Situation umgehen soll.

Von Seite zu Seite wird es spannender und man bekommt sehr schnell Angst, sowohl vor den Menschen, wie von den E’Kturi. Für mich wäre es spannend, wie es mit der zweiten Heimat weiter geht. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass dieser Roman auch als Stand-Alone dastehen und bestehen kann.

Egal, für was sich der Verlag entscheidet, ich kann damit leben und es akzeptieren. Für jeden, der Science-Fiction mag, ist dies ein Roman, den man gelesen haben sollte, da er auch viele Fragen unseres Menschseins und unserer Werte aufwirft. Lasst uns für diese Werte kämpfen, für unsere Menschlichkeit und dies nicht erst auf dem Mars, sondern schon im hier und jetzt auf unserer Erde.

 Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-52435-0

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