Verlage A-K

Mechtild Borrmann

LITL394 [Podcast-Interview] mit Mechthild Bormann über das Buch Grenzgänger

Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Spiegel-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem Meisterwerk „Grenzgänger“ rund um ein düsteres Kapitel deutscher Nachkriegs-Geschichte:
Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihren Zeitgeschichte-Romanen „Grenzgänger“ und „Trümmerkind“ monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau – ein ehemaliges Heimkind – , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt.

Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier in den 50er und 60er Jahren verdienen sich auch die Schönings mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni ist, wie viele andere Kinder, von Anfang an dabei und diejenige, die die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet, kennt. So kann sie die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts geschieht dann das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen.

Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt. Wegen Kaffee-Schmuggels. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen als Heimkinder in ein kirchlich geführtes Heim. Wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. „Grenzgänger“ ist ein packender wie aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte – die 50er und 60er Jahre in Deutschland.

„Als beeindruckende Chronistin durchdringt Mechtild Borrmann vielstimmig die Schattenwelten der deutschen Zeitgeschichte. ‚Grenzgänger‘ handelt von der Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit in einer Zeit der kleinen und großen Lügen – ein starker Roman!“ Hamburger Morgenpost

Stefanie vor Schulte

[Lesung] Trauerarbeit mit Schlangen im Garten und Stefanie vor Schulte

Endlich mal wieder eine Lesung, also eine mit einer Autorin, die ich auch kenne. Als wir uns auf der Buchmesse trafen, hatte ich ja Stefanie vor Schulte gesagt, dass ich mir die Lesung mit ihr in Gießen ansehen werde, zumal ich ja auch Mitglied im Literarischen Zentrum in Gießen bin. Und nun wird es dann …

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Teufels Gebetbuch

LITL393 [Podcast] Rezension: Des Teufelsgebetbuch - Markus Heitz

Der neue Urban-Mystery-Thriller von Bestseller-Autor Markus Heitz ist ein perfekter Mix aus Unheimlichem, Bösen und subtilem Horror: Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert. Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit ihr auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Drei Tage Wut

LITL391 [Podcast] Rezension: Drei Tage Wut - Catherine Bruton

Als die Stadt brannte Der Zufall bringt sie zusammen: Maggie, Tochter einflussreicher Eltern, die das Leben meist von der sicheren Warte hinter der Kamera betrachtet; Little Pea, Mitglied einer brutalen Londoner Straßengang; und der farbige Tokes, der versucht, sein Leben auf die richtige Spur zu bekommen. Als Little Pea vom Leader seiner Gang drangsaliert wird, beschützt Tokes ihn – und wird selbst zur Zielscheibe. Hilflos muss Maggie mit ansehen, wie Tokes bei den ausbrechenden Straßenkrawallen zum Sündenbock gemacht wird. Doch als nicht nur Fensterscheiben zu Bruch gehen und Läden geplündert werden, kann sie nicht mehr so tun, als wäre sie nur unbeteiligte Zuschauerin …

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