[Rezension] Das ferne Licht der Sterne – Laura Lam

[Rezension] Das ferne Licht der Sterne – Laura Lam 2

Inhalt:

Ein dystopischer Science-Fiction-Thriller der britischen Bestsellerautorin Laura Lam

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Übersetzt von: Kristina Koblischke

Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im Weltall – und zwischen zwei Frauen, von denen eine ein tödliches Geheimnis bewahrt

In einer nahen Zukunft steht die Erde kurz vor dem endgültigen Kollaps. Einen anderen bewohnbaren Planeten zu finden, ist die letzte Chance fürs Überleben der Menschheit. An diesem Projekt arbeiten die Biologin Naomi Lovelace und ihre Adoptivmutter, die visionäre Tech-Pionierin Valerie Black, praktisch Tag und Nacht.

Doch als Valerie durch eine politische Intrige von der Mission ausgeschlossen werden soll, überschlagen sich die Ereignisse: Naomis Mutter kapert das Raumschiff und startet gemeinsam mit ihrer Tochter und drei weiteren Wissenschaftlerinnen zu einer ungewissen Reise ins Weltall.

Bald kommt es an Bord zu ersten Zwischenfällen, und Naomi muss erkennen, dass jemand ein tödliches Geheimnis verbirgt. Und dass sie und Valerie möglicherweise nicht dasselbe Ziel verfolgen.

»Laura Lam nutzt in dieser weiblichen Science-Fiction geschickt die klaustrophobischen Verhältnisse an Bord eines Raumschiffs, um den sich entwickelnden Kampf zwischen Naomi und Valerie um die Seele der Mission und die Rettung der Menschheit zu schildern.«

Publisher’s Weekly

Rezension:

Endlich mal wieder in ferne Welten fliegen! Diesmal will eine Tech-Pionierin nach Cavendish fliegen. Cavendish ist ein Planet, der unserem Planeten Erde wirklich sehr ähnlich ist. Auf der Erde ist es mittlerweile nicht mehr auszuhalten. Der Klimawandel ist weiter fortgeschritten und es gibt kein Zurück mehr. Der Mars ist auch schon ins Blickfeld der Besiedlung geraten, aber aufgrund der Beschaffenheit noch nicht so weit. Da ist Cavendish, auch wenn er in einem anderen Sonnensystem liegt, erreichbarer, denn mittlerweile ist der Antrieb für Raumschiffe weiter fortgeschritten, wenn auch der Warpantrieb, noch nicht wirklich getestet wurde.

Valerie Black hat einiges für die Atalanta entwickelt aber die NASA und die ESA wollen keine weiblichen Astronauten mehr. Es gibt auf vielen Ebenen Rückschritte für die Frauen und so kapert Valerie zusammen mit ihrer Adoptivtochter Naomi das Raumschiff noch bevor die NASA startet. Naomi ist Biologin und somit für die Versorgung der Crew zuständig, Des Weiteren sind Hixon, die Pilotin des Raumschiffs, ihre Frau der Ärztin Hart und die Russin und Ingenieurin Lebedev an Bord.

Die fünf sind gut trainiert und wissen genau, wie die Atalanta funktioniert, da fast alles davon von Valeries Unternehmen entwickelt wurde. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, aber die fünf schaffen es, sich auf den Weg zum Mars zu begeben, um den Warpantrieb zu aktivieren, um nach Cavendish zu gelangen.

Die Autorin Laura Lam nimmt uns mit auf diese Reise, aber vergisst auch nicht, die Geschichte vor der Reise immer wieder einzubauen. Man lernt Naomis Ex-Mann kennen, der von der NASA mit anderen schon auf das Schiff gebracht wurde als Back-up für die geplante Crew.

Wie so oft, könnte ich nun alles einfach erzählen, was so passiert, wie die Personen miteinander interagieren, wie die Verbindungen sind, wie es für Naomi war, als Adoptivtochter von Valerie groß zu werden, aber das muss man schon selbst lesen.

Laura Lam erzählt, wie das Problem mit der Ernährung auf so einer Reise angegangen werden könnte, und ja, gerade Algen könnten da ein wichtiges Nahrungsmittel sein. Irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl, ja das könnten die Probleme bei einer solchen Reise sein. Gut, das mit dem Antrieb ist noch in weiter Ferne, um so eine Entfernung wie zwischen Mars und dem fiktiven Planeten Cavendish zu schaffen.

Was total spannend ist, sind die laufenden Tempowechsel, aber auch die Wendungen auf dem Schiff und auf der Erde. Die Autorin provoziert in dem Buch, hat aber auch immer wieder Visionen mit einer gehörigen Portion Fantasie. Es ist eine tolle Mischung und die 380 Seiten vergehen wie im Flug. Meine Hoffnung ist, vielleicht findet man doch einmal so einen Planeten wie Cavendish oder wir finden endlich einen gemeinsamen Weg, um unsere Erde zu schützen. Viele Dinge werden angesprochen und es ist spannend, wie sich die Erde und somit wir uns entwickeln werden. Laura Lam schafft es, beide Seiten aufzuzeigen, und gerade das macht dieses Buch so spannend und auch wenn es in der Zukunft spielt doch so nah.

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-52700-9

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