Heartstopper Volume 2

[Rezension] Heartstopper Volume 2 – Alice Oseman

Klappentext:

Mitten ins Herz gestolpert

Charlie hat Nick geküsst! Oh, nein, hätte er das nur nie gemacht. Bestimmt hat er ihn damit total überrumpelt. Aber da kennt Charlie seinen Freund Nick schlecht. Klar, eigentlich mag er Mädchen. Aber er mag auch Charlie. Nur muss ja erst einmal niemand davon wissen!

Für Liebe braucht man nicht viele Worte

Band zwei der schönsten queeren Lovestory in Bildern

Mit liebevollen Zeichnungen und ohne viele Worte erzählt Alice Oseman von einer ganz, ganz großen Liebe. Aber so ein Coming Out kann schwierig sein. Auch wenn (oder weil?) man „nur“ bisexuell ist. Der zweite Teil des erfolgreichen Webcomics und Netflix-Hits Heartstopper als Graphic Novel in der deutschen Übersetzung von Vanessa Walder.

Rezension:

Heartstopper Band 2 und ich habe mir die Serie noch immer nicht bei Netflix angesehen. Ich weiß, sollte man dann auch mal machen, aber irgendwie lese ich doch wirklich lieber das Buch. Beim Lesen wurde mir immer klarer, es ist vollkommen egal, ob nun hetero, schwul, lesbisch, bisexuell oder was auch immer, es gibt einen gemeinsamen Nenner. Sobald Liebe dazu kommt, wird es schwierig. Jeder von uns hat das schon mal erlebt, man gibt dem Gegenüber einen Kuss und dann rennt die Person weg oder reagiert ganz anders, als man es erhofft oder erwartet hat.

So auch diesmal. Charlie küsst Nick und Nick rennt weg. Und es geht Charlie wie allen anderen Menschen in solchen Situationen. Man ist am nächsten Morgen so was von erschlagen, man hat die Nacht nicht richtig geschlafen, man hat geweint, man hat gehofft, der oder die andere meldet sich und sie hat es natürlich nicht getan und somit ist man dementsprechend scheiße drauf.

Wenn der oder die Angebetete sich dann doch meldet, ist alles wieder vergessen. Es ist genauso und nicht anders. Sobald sich die Person wieder meldet, ist alles vergessen und man schwebt wieder auf Wolke 8000 oder so. Man hat es doch selber schon erlebt.

Genauso ist es, wenn man die Freunde des anderen kennenlernt. Manche Freunde sind tolerant, andere machen sich über was weiß ich alles lustig. Und ja manche können mit anderen Sexualitäten nicht umgehen. Die wenigsten sind immer tolerant und offen. Ich glaube, dass ist bei Menschen, die auf einmal mit Homosexuellen zu tun haben noch viel schlimmer, als wenn die Freundin meinetwegen gerade etwas dicker ist oder eine andere Hautfarbe hat. Gerne würde ich sagen, die Menschen sind nicht so, aber ich denke, die Menschen sind noch härter und noch gemeiner, als in diesem Buch beschrieben.

Wie viele Menschen haben Angst, sich zu outen? Wenn man wie Nick schon Angst hat, sich vor seiner Mutter zu outen, wie ist es dann erst bei anderen? Und genau das beschreibt Alice Oseman mit den kleinen und großen Fallstricke, die man erleben wird, aber auch die schönen Seiten einer Liebe zu einem anderen Menschen und da ist es wieder vollkommen egal, welche Neigung man nun hat. So lange beide offen und ehrlich sprechen können, so ist es für uns perfekt. Es ist doch egal, was andere denken oder? Wenn beide Seiten sagen, so ist es schön, ist alles in meinen Augen gut und schön.

Und mal ehrlich, wer mag es nicht, wenn man die Person, die man liebt, festhalten kann, im Kino oder beim Spazieren gehen, einfach den Menschen zu küssen, egal wann und wo man gerade ist. Und genau für diese Freiheit spricht sich in meinen Augen Alice Oseman in einer Geschichte aus, die mit wenigen Worten, aber umso mehr Gefühl daherkommt. Ich freue mich schon sehr auf Band 3 und wie geht es euch damit?

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